Ein gemeinsames Gebet ... Partnergemeindenfreizeit 2016

Ein gemeinsames Gebet, ein großes Dankeschön an alle Organisatoren des

Wochenendes und viele herzliche Umarmungen bei der Verabschiedung --- so endete unsere Partnergemeindenfreizeit in Plothen!

In der Jugendherberge „Zum Hausteich“ verbrachten ca. 80 Geschwister aus den Partnergemeinden Leipzig-Mitte, Nürnberg Südwest und Walldorf eine schöne Zeit!

Auch einige Geschwister aus Schleiz ließen es sich nicht nehmen und nutzten die Gelegenheit des Zusammenseins.

Langeweile?- Die gab es nicht!

Eine lebendig gestaltete Führung durch die Schleizer Bergkirche brachte uns die Schönheit und Besonderheit diese Gotteshauses näher. Interessant und unterhaltsam für Groß und Klein war anschließend auch eine „Orgelstunde der besonderen Art“.  Durch einen Tastenkünstler bekamen wir viel über die Orgel zu hören und erlebten durch das Vorspiel kleiner Stücke ihren Klang. Dabei hieß es, gut aufzupassen, denn im Anschluss gab es zu dem Gehörten einen Wissenstest zu bestehen! Sieger war eine unserer Jüngsten...!

War es am Morgen noch etwas diesig, so schien uns beim Verlassen der Kirche die Sonne!

Ein kleiner Imbiss aus unseren Verpflegungsbeuteln auf dem Parkplatz stärkte uns und im Autocorso ging es zum nächsten Ziel: Dem wunderschön an der Saale gelegenem Schloss inBurgk. Die Sportlichen unter uns bestiegen den in der Nähe stehenden Saaleturm. Belohnt wurden wir mit einem herrlichen Ausblick: Das weiße Schloss – die sich durch die Natur schlängelnde Saale – der bunt leuchtende Herbstwald! Romantik pur!

Die Aktivitäten machten uns hungrig und so kam uns das Mittagessen gerade recht als wir in unsere Unterkunft zurückkamen.

Das war aber erst der erste Teil – der zweite Teil folgte am Nachmittag in der Plothenbachhalle. 

Danke an alle Geschwister, die uns mit ihren Backkünsten erfreuten. Getränke waren herbeigeschafft, Kaffee gekocht, Tische gerückt und schon mundeten die Köstlichkeiten. Bevor es für die Sänger, die Kinder und Spieler hieß: Genug gefuttert – jetzt wird geübt! Das erste Mal wurde gemeinsam musiziert und gesungen. Schon bald hatte man sich auf Tempo und Tonart geeinigt. Das Gemeinschaftsprojekt zeigt die ersten Früchte.

Zum Abendabschluss bereiteten uns die Nürnberger Geschwister ein „Aramäisches Abendmahl“ mit selbstgebackenem speziellem Brot. Texte und Lieder waren im Vorfeld zusammengestellt worden und für die Kinder und Erwachsenen speziell verarbeitet worden. Ganz selbstverständlich wurde das Brot geteilt und Freund und Freundin mit Traubensaft versorgt. Ein Motto der Freizeit „…da bin ich mitten unter ihnen“ wurde hör- und erlebbar.

Der sonntägliche Gottesdienst fiel natürlich nicht aus! Wir begingen ihn gemeinsam mit den Schleizer Geschwistern in der Plothenbachhhalle. Haben die Schleizer kein eigenes Gotteshaus? - Doch, nur wird es zu Zeit umgebaut.

Als die Gemeindeleitung der Schleizer Gemeinde in Plothen anfragte, ob sie die Halle während der Renovierung mieten dürften, wurde dies positiv beschieden! Nur für den 30.10. hieß es zusammenzurücken, da wäre eine Kirchengemeinde aus Leipzig eingemietet! Also waren alle Gastgeber einer großer Gemeinschaft! Nach dem Gottesdienst wurden alle Anwesenden zum Verzehr der „Kuchenrester“ des Vortages eingeladen und die Vorzüge der ungewohnten  Räumlichkeiten ausgekostet. „So etwas könnte es des Öfteren geben...!“ hieß es des Öfteren. Na dann, wie meinten doch die Kinder im Gottesdienst? „Das kannst auch du!“

 So, und nun sind wir wieder am Anfang unseres Berichtes : Beim Abschied!

Aber nicht traurig sein, das nächste Treffen wird geplant!