Wochenendfreizeit 2012: Gemeinschaft eben!

Ein Wochenende für alle, die in der Gemeinschaft Kraft, Energie und Freude tanken möchten - so lautete das Ziel der 5. Wochenendfreizeit der Gemeinde Leipzig-Mitte.

Im Rückblick kann ich nur „Danke“ sagen:

  • Unserem himmlischen Vater, der durch manches kleine „Augenzwinkern“, aber auch mit kräftiger, einschreitender Hilfe gezeigt hat, wie nahe er uns ist,
  • den unermüdlichen Helfern, die immer ein Auge auf die Kinder, unsere Gäste und den Ablauf des Wochenendes hatten,
  • den Geschwistern aus Delitzsch, die sich auf unsere Art der Gemeinsamkeit eingelassen haben und uns daher ein ganzes Stück zusammenrücken ließen,
  • für das Vertrauen und die Gebete, die uns begleiteten,
  • allen, die keine Zeit hatten und sie sich trotzdem genommen haben. Sie sollten nicht enttäuscht werden.

Das Fazit für viele war: Glückliche Erwachsene - glückliche Kinder.

Ja, manches war auch neu dieses Jahr.

So viele Autos fuhren noch nie unser Freizeitwochenende an. Das Namensgedächtnis wurde arg strapaziert. Aber, ist es nicht eigentlich egal, ob man den Namen weiß oder nicht?

Immer wieder ein Vorbild - die Kinder. Brauchen sie einen Erwachsenen zum Boot fahren, sprechen sie ihn an. Wie er heißt, ist egal. Jeder ein Paddel, Ziel geklärt und ein paar Züge später - die schönste Gemeinschaft. (Übrigens: umso mehr Paddel an Bord, desto schwieriger wird es.)

Kein Kind will mit Fußball spielen? Warum dann nicht mit einer Oma und einem Opa? Tolle Gemeinschaft, das hättet ihr sehen müssen!

Vier kleine Damen in einem Wagen; wenn einer zieht, und möglichst schnell, wird Gemeinschaft sehr genossen.

Manche Ecke wurde zum Schwatzen genutzt, sich Zeit genommen, die sonst so selten ist; etwa keine Gemeinschaft?

Eine Wippe ist zwar schön, aber allein? Na bei ca. 50 Personen im Gelände ist das kein Problem!

Als mit Hilfe vieler (Kommentare) das Lagerfeuer endlich brannte, wurde das Beisammensein richtig gemütlich.

Erst spät am Abend, als nur noch ein paar dick einge­mummelte Erwach­sene am Feuer sa­ßen, zogen die Wölkchen davon und der schon le­gendäre Ster­nenhimmel von Reibitz ließ uns klein und stiller werden. Auch das Feuer wurde kleiner. Golden glühte es noch … der goldene Sonntag war da.

Ein paar Stunden später hatte sich die Sonne dieser Farbe verschrie­ben, und wer als Erster zum Frühstück kam, konnte sie aufge­hen se­hen.

Nach dem Frühstück ging es diesmal nach Leipzig zurück, denn der Bischof wollte dort den Gottesdienst halten. Die Männerchorbrüder hatten den gleichen Weg, und so trafen wir unterwegs noch so manchen Sänger. Gemeinschaft – oder?

Unsere Familie sitzt sonst im Gottesdienst jeder in seiner Stimme im Chor oder im Kinderunterricht. An diesem Sonntag nicht. Alle konnten wir nebeneinander sitzen. Das wurde schnell genutzt. Ein bisschen kuscheln … mehr als ein Hauch von Lagerfeuer steckte noch in den Haaren der Jüngsten; na und? Gemeinschaft eben!

S.K. / Fotos: S.K., M.K.