Senioren auf Tour in der Lüneburger Heide vom 9. bis 12. Mai 2016

Am Montag, 9.Mai 2016, war es endlich soweit und 70 Senioren aus den Gemeinden Leipzig-Mitte, Leipzig-Plagwitz, Taucha und Delitzsch, sowie einige Familienangehörige der Geschwister konnten eine Reise antreten, auf die sich die meisten schon lange gefreut haben.

Vorbereitet wurde das Programm von den Geschwistern Koppermann unter Hinzunahme der fachlichen Kompetenz des Reiseunternehmens Polster & Pohl. Für einen der zwei erforderlichen Reisebusse konnte der langjährig bekannte und beliebte Roland Klinzing mit seinem Bus gewonnen werden. Jeder Bus wurde von einer/einem gut vorbereiteten Reiseleiter/in betreut, die neben der Sicherstellung der Organisation während der Fahrt über Land und Leute  rechts und links der Fahrstrecke informierten.
Das Zusammentreffen der Gruppen aus Leipzig und den Umlandgemeinden erfolgte an der Autobahn-Raststätte Börde, von wo es dann gemeinsam weiterging, angeführt von dem Bus 1 mit Roland Klinzing.
Der erste Programmpunkt war eine Führung durch örtliche Stadtführer in Celle mit Erläuterungen zur Geschichte der Stadt und des herrschaftlichen Schlosses und einer Vielzahl von schönen denkmalsgeschützten Fachwerkhäusern verschiedenen Alters.
Nach einer ausreichenden Pause, die individuell genutzt wurde, ging es weiter nach Uelzen zu einem  kurzen Besuch des von Friedensreich Hundertwasser in dem von ihm bekannten Farb- und Formenstil renovierten  Bahnhof der Stadt. So entstand aus einem durch Kriegsschäden unansehnlichen Gebäude ein buntes Schmuckstück, das man gern immer wieder einmal bestaunen kann.
Nach Ankunft und  Einchecken im Parkhotel Hitzacker stand auch schon bald das 3-Gang-Abendessen auf dem Programm. Doch zuvor wurden wir vom Besitzer des Hotels, Herrn Peter Wieczorek, begrüßt und mit der Besonderheit der Zwergenstadt Hitzacker vertraut gemacht. Herr Wieczorek ist als Ober-Neuzwerg das Oberhaupt des Zwergenringes, der Hitzacker zu dem Zusatz Zwergenstadt verhalf. Er bestimmte zwei Angehörige unserer Reisegruppe zu Neuzwergen, die für ihre Gruppe dafür Sorge tragen sollen, dass die alten Kleinzwerge, denen in der Vergangenheit übel mitgespielt wurde, bei friedlicher Laune gehalten werden. Zur Erkennung erhielten diese zwei Senioren rote Zipfelmützen, die sie auch brav in den Abendstunden trugen. Im weiteren Verlauf des Abends konnte man die Senioren im Kurpark, in der Hotelbar und auch in der relativ großen Bade- und Sauna-Landschaft im Untergeschoß des Hotels antreffen.
Am 2. Tag ging es nach Lüneburg, der durch den Salzhandel ehemals reichen Hansestadt, in der wir wieder ausführlich mit der Geschichte vertraut gemacht wurden. Auch für eigene Erkundungen wurde ausreichend Raum gegeben und für das leibliche Wohl sowie die Erleichterung der Reisekasse im Einzelnen gesorgt werden konnte. Nach der Mittagspause wurde die große Schiffshebeanlage in Scharnebeck am Elbeseitenkanal bestaunt. Hier sahen wir, wie Fracht- und Personenschiffe eine Höhendistanz von 28 Metern des Elbeseitenkanals überwanden.                                                                                                                                    
Den Abend konnte wieder Jeder nach Lust und Laune gestalten. Eine kleine Gruppe wanderte noch zur ehemaligen Neuapostolischen Kirche in Hitzacker, einem wunderbaren Bau der vor circa drei Jahren verlassen wurde und in Privatbesitz gelangte.
Der 3.Tag war der Lüneburger Heide gewidmet, zunächst im Gelände der Oldendorfer Totenstatt, den Resten einer Begräbnisstätte aus der Bronze- und Eisenzeit. Über die Mittagszeit wurde die Reisegruppe von und bis Niederhaverbeck in vier Pferdekutschen durch Kerngebiete der Lüneburger Heide gefahren, mit Erläuterungen der Kutscher.
Nach dem etwas vorgezogenen Abendessen war dann der Besuch der Glaubensgeschwister in Bad Bevensen und dem Gottesdienst in der schönen modernen Kirche angesagt. Den Gottesdienst leitete der Bezirksälteste Weiler. Den Chorgesang übernahm unser Seniorenchor, unterstützt von den dortigen Sängern. Etwas Zeit blieb  noch für Kaffeetrinken und Gedankenaustausch mit den Gastgebern.  Nach der  Ankunft  im Hotel zog sich die Mehrheit auf die Zimmer zurück. Andere fanden sich noch zu einem abschliessenden Meinungsaustausch im Hotelrestaurant.
Am 4.Tag nach dem Frühstück, der Verladung des Reisegepäcks, den Gruppenfotos und dem Abschlussgesang verliessen wir das gastliche Haus.
Auf der Rückfahrtstrecke war noch die hübsche Stadt Gifhorn am Zusammenfluss von Ise und Aller zu erkunden und  von Stadtführern erläutern zu lassen. Nach der Mittagspause zur freien Verfügung  ging es  in das ausgedehnte schöne und reichhaltige Wind- und Wassemühlenmuseum, eine Anlage mit 14 internationalen Mühlen in Originalgröße und einer Vielzahl Mühlenmodellen und Mühlenutensilien.
Zwischen 19:00 und 20:00 Uhr ereichten alle wieder ihre Heimatorte. Die Reiseteilnehmer zollten den Planern und Durchführenden aufrichtigen Dank und Anerkennung für vier schöne erlebnisreiche Tage.