Seniorenreise zum Spreewald

Wieder einmal war eine Reise mit unseren Senioren geplant. Auch ich hatte mich zur Mitreise entschieden, da ich zuvor noch nie im Spreewald gewesen war. Durch viele Berichte und Sendungen war in mir die Neugier geweckt.

Der Reisebeginn war für den 15. Mai 2018 für 7:00 Uhr auf dem neuen Busparkplatz im Hauptbahnhof festgelegt. Also sehr zeitig aufgestanden, fertig gemacht und ab ging es. Alle waren pünktlich am Treffpunkt, sogar unsere Geschwister aus Delitzsch waren da und schon konnte die Reise beginnen.

Die Reiseleiterin Frau Walter informierte uns über den Ablauf und berichtete auch sonst viel über die Stationen unserer Fahrt. Erst mussten unsere Geschwister in Taucha abgeholt werden.

Der erste Halt fand an der Raststätte „Dresdner Tor“ statt. Dann erkundigte sich die Reiseleiterin nach den Essenswünschen für den Mittag. Nachdem sie fleißig alle Wünsche notiert hatte, stellte sich heraus, dass die Gaststätte geschlossen hatte. Sie war aber ganz fleißig und organisierte eine neue Möglichkeit, damit wir zu unserem Mittagessen kommen konnten. Frohgelaunt ging es dem Zielort Lehde entgegen, den wir wie geplant gegen 10:30 Uhr erreichten.

Jetzt hieß es in zwei Gruppen aufteilen und dann auf die Kähne. Es folgte eine einstündige Kahnfahrt auf der Leipe. Die Kahnfahrer erzählten uns über die Gegend, einiges zur Geschichte und über die Natur- und Tierwelt. Bald schon war die Fahrt beendet und die Kähne legten an und waren auch schon bei dem Mittagslokal Gasthaus „Bludnik“ wo wir erwartet wurden. Kaum gestärkt ging es auch schon weiter. Ein kleiner Fußweg war zurück zu legen und wir standen vor dem Freilichtmuseum was wir dann auch besuchten. Als wir noch vor dem Eingang standen ging ein erster Regenschauer nieder. Leider hatten wir nicht gar zu viel Zeit für die Besichtigung, aber sie gab uns dennoch einen kleinen Einblick in das Leben der Menschen in dieser Region in vergangener Zeit.

Unsere Kahnschiffer waren inzwischen fleißig und hatten Planen gespannt, damit wir bei Regen nicht nass werden, dass dies sehr nötig war, hätten wir zu diesem Zeitpunkt nicht gedacht. Nun ging es mit den Kähnen nach Lübbenau. Nach kurzer Fahrt brach ein rechter Wolkenbruch hernieder und wir waren froh so geschützt zu sein. Dann grollte auch noch der Donner. Nach kurzer Zeit kam ein Blitz und ihm folgte auch sogleich ein kräftiger Donner. Aber dann war es wieder ruhig und es goss nur noch. Auch das ging bald vorüber und die Sonne strahlte wieder vom blauen Himmel. Wohlbehalten erreichten wir Lübbenau. Hier war nun unsere letzte Station vor der Rückreise. Wir hatten noch ein wenig Zeit und ich kaufte mir als Erinnerung noch ein Dreierpack Gurken.

15:30 Uhr waren wir dann am Busparkplatz und machten noch ein Gruppenfoto bevor es hieß: „Alles einsteigen, anschnallen“ und ab ging es Über Taucha nach Leipzig wo wir kurz nach 19:00 Uhr eintrafen. 

Ich bin froh und dankbar, dass ich mit dabei sein durfte. Lieber Gott hab Dank für die schönen Stunden, die wir in Eintracht und Liebe gemeinsam erleben durften und für den Engelschutz, der bestimmt in manchem Moment zur Seite war.