Eine Oase mitten in der Woche

Unsere Gemeinde erlebte am Mittwoch, den 05.07.2023, einen Gottesdienst mit Apostel Jens Korbien, dem die ersten beiden Verse aus Psalm 23 zugrunde lagen.

Der Apostel verglich das Zusammenkommen der Gemeinde mit einer Schafherde, die sich in der Hitze des Tages an einer kühlen Oase versammelt und von ihrem Hirten versorgt wird. Der Mittwochgottesdienst sei so eine Oase, an der die Herde Gottes mitten unter der Woche Wort und Sakrament empfängt, Gemeinschaft pflegen und beten kann und sich ganz auf Gott ausrichtet: "Wir schauen auf den guten Hirten Jesus Christus. Wir sind die Gemeinde, die sich um ihren Hirten schart." Gottesdienst bedeute, so der Apostel: "Zur Ruhe kommen. Den Blick abwenden von den irdischen Dingen und uns dem guten Hirten zuwenden." Gerade in schweren Zeiten könne uns Psalm 23 ermutigen: "Für manch einen ist das Leben eine Wüstenwanderung. Aber der HERR ist bei uns. Er ist da. Darauf können wir uns verlassen." Apostel Korbien betonte das Nebeneinander unserer Verantwortung als Gottes Herde, ihn zu hören und nachzufolgen, und Gottes Wirken als guter Hirte, der sein Leben für die verlorenen Schafe gab. In seiner Predigt ging Bezirksältester Thomas Cramer auf das bekannte Kinderlied "Weil ich Jesu Schäflein bin" ein und unterstrich, dass unsere Freude stetig wächst, wenn wir zur Herde Christi gehören. In diesem Bewusstsein sollen wir auch Jesus sehen: "Jesus treibt uns nicht mit einem Knüppel an, sondern er geht uns voran als unser Hirte." Umrahmt wurde der Gottesdienst von einem großen Chor, der passend zum Thema des Gottesdienstes mit seinen Liedern Jesus als guten Hirten ins Zentrum stellte. Es war uns eine große Freude, dass unser Gemeindechor mit zahlreichen Sängern aus den umliegenden Gemeinden erweitert wurde. Ihr seid auch in Zukunft in Leipzig-Mitte immer gern gesehen. Wir Christen sind eine große Herde, geführt von ihrem Hirten Jesus Christus.